Liguster oder Kirschlorbeer kaufen

Liguster Beeren
Liguster Beeren

Neben dem allseits bekannten Buchsbaum, der vor allem wegen seiner SchnittvertrĂ€glichkeit beliebt ist, sind auch Liguster und Kirschlorbeer sehr empfehlenswerte Heckenpflanzen fĂŒr den Garten. Sie sind ebenfalls laubtragend, und neben dem hĂ€ufig vorkommenden Lebensbaum eine beliebte Möglichkeit fĂŒr grĂŒne Abgrenzungen zu NachbargrundstĂŒcken, Wegen und GebĂ€uden.

Warum Alternativen zum Buxus suchen?

Der Buxus, der in verschiedenen Sorten erhĂ€ltlich ist, gilt als Favorit, wenn es um Hecken und Pflanzen geht, die gut beschnitten werden können. Auch ist der Buchsbaum eher anspruchslos und gut zu pflegen. Doch in den letzten Jahren macht ihm ein SchĂ€dling schwer zu schaffen: der BuchsbaumzĂŒnsler. Und wo dieser sein Unwesen treibt, gibt es quasi keine Rettung fĂŒr die immergrĂŒne Pflanze. Deshalb schauen sich viele HobbygĂ€rtner nach Alternativen um.

Liguster, Kirschlorbeer und Co

Kirschlorbeer Beeren
Kirschlorbeer Beeren

Neben vielen weiteren Möglichkeiten sind vor allem der Liguster und der Kirschlorbeer die beliebtesten Alternativen. Beide sind sehr gut schnittvertrĂ€glich und inzwischen in verschiedenen Arten erhĂ€ltlich, der Liguster sogar als Zwergvariante. Der Ligustrum ist ĂŒbrigens auch als Topfpflanze einen Versuch wert.

Die Vor-und Nachteile

Beim Liguster ist zweifelsohne der Nachteil gegenĂŒber Buchsbaum und Kirschlorbeer, dass er in kalten Wintern sein Laub abwirft. Aber eine entsprechende Hecke treibt sehr schnell wieder aus. Beide sind resistent gegen SchĂ€dlinge und Krankheiten, nehmen Trockenheit relativ gelassen hin und sind pflegeleicht sowie schnittvertrĂ€glich.

Je nach Sorte wachsen beide mehrere Meter hoch, und dies viel schneller als der Buxus. Besonders die Lorbeerkirsche ĂŒberzeugt mit einem kompakten und dennoch schnellen Wuchs. Mit verschiedenen Sorten, die nebeneinander gepflanzt werden, kann so eine interessante und keinesfalls langweilige Hecke geschaffen werden.

BlĂŒten und FrĂŒchte nicht essbar

Auch wenn die Lorbeerkirsche so heißt, so ist sie weder mit dem Lorbeerbusch noch mit der Kirsche verwandt, und ist auch nicht essbar. Die kleinen weißen BlĂŒten und auch die FrĂŒchte, die an Kirschen erinnern, sind sogar leicht giftig. Der Name kommt lediglich vom Aussehen. Doch die weißen BlĂŒten, die sowohl der Liguster als auch der Kirschlorbeer tragen, sehen sehr schön aus, kommen allerdings nur zum Vorschein, wenn man im FrĂŒhling auf den Schnitt verzichtet, und erst nach der BlĂŒte, im Herbst, wieder einen Formschnitt wagt.

Die verschiedenen Sorten

Von beiden Pflanzen gibt es verschiedene Sorten. So hat der Goldliguster eine schöne BlattfĂ€rbung, der Zwergliguster ist fĂŒr niedrige Abgrenzungen im Garten und auch auf GrĂ€bern geeignet, und inzwischen gibt es sogar Sorten, die ihre BlĂ€tter im Winter nicht abwerfen, wie den wintergrĂŒnen Liguster „Ligustrum vulgare Atrovirens“. Auch der ovalblĂ€ttrige Liguster „Ligustrum ovalifolium“ ist eine Besonderheit, mit der sich eine besonders schöne Hecke zaubern lĂ€sst.

Eine auf den ersten Blick ungewöhnliche Form der BlĂ€tter hat der portugiesische Kirschlorbeer „Prunus lusitanica Angustifolia“. Eine weitere Besonderheit ist der „Prunus Laurocerasus Rotundifolia“. Eine besonders schöne BlattfĂ€rbung weißt die Sorte „Prunus lusitanica Tico¼“ auf. Alle zusammen bilden eine lebendige Hecke, die eine Augenweide wird.

Fazit

Sowohl die Lorbeerkirsche mit ihren verschiedenen Sorten, als auch der Liguster, der inzwischen ebenfalls in vielen Arten erhĂ€ltlich ist, sind als Heckenpflanzen ideal geeignet. Als Ersatz fĂŒr den Klassiker Buxus, dem vielerorts der BuchsbaumzĂŒnsler zu schaffen macht, sind sie eine echte Alternative.

Pflegeleicht und robust, wenig anfĂ€llig fĂŒr SchĂ€dlinge und Krankheiten, ist der Liguster ebenso wie die Lorbeerkirsche DIE Heckenpflanze schlechthin, die durch Formschnitte zum gewĂŒnschten Aussehen gebracht werden kann. Je nach Art und geplanter GrĂ¶ĂŸe sind Schnitte im FrĂŒhling und im Herbst möglich, wobei bei einem Schnitt im spĂ€teren Verlauf des Jahres sogar kleine BlĂŒten im Sommer das Aussehen noch einmal verschönern. Eine Mischung aus verschiedenen Sorten der beiden Heckenarten gibt der grĂŒnen Umrandung des GrundstĂŒckes ein lebendiges Aussehen.

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